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DVfR-Newsletter April 2026

Liebe Leserin, lieber Leser,

Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen stehen im Job häufig vor besonderen Herausforderungen – obwohl immer mehr Unternehmen den Wert von Vielfalt erkennen. Wie sich die berufliche Teilhabe von vulnerablen Beschäftigungsgruppen stärken lässt, ist Thema unserer interdisziplinären Fachtagung am 21. Mai 2026 in Halle (Saale) in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Zentrum für Sozialforschung Halle.

Das Programm und weitere Informationen stehen auf der Veranstaltungsseite. Dort können Sie sich auch bis zum 13. Mai 2026 anmelden. Bei Anmeldung bis einschließlich 1. Mai gilt ein Frühbucherpreis.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und grüßen Sie herzlich aus Heidelberg!
Ihr Team der DVfR


Erneute Stellungnahme der DVfR zur Änderung des BGG
30.04.2026
Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) begrüßt die Bestrebungen der Bundesregierung, die Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich und in der Privatwirtschaft weiterzuentwickeln und gesetzlich neu zu regeln. Zugleich sieht sie Handlungsbedarf, um die Umsetzung einer inklusiven und möglichst barrierefreien Gesellschaft sicherzustellen. Sie nimmt daher zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) erneut Stellung.

Stellungnahme aus der DVfR: Verordnung zur Verwendung von Kommunikationshilfen für hör- oder sprachbehinderte Personen in Gerichtsverfahren
Aus der DVfR
Aus der DVfR liegt eine Stellungnahme zur „Verordnung zur Verwendung von Kommunikationshilfen für hör- oder sprachbehinderte Personen in Gerichtsverfahren (Gerichtskommunikationshilfenverordnung – GKHV)“ vor. Der vorgelegte Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz wird in dem Papier begrüßt.

Inklusion besonders vulnerabler Beschäftigungsgruppen – Fachtagung am 21.05.2026 in Halle (Saale)
Veranstaltungstipp
Obwohl Vielfalt am Arbeitsmarkt an Bedeutung gewinnt, sind Menschen mit Behinde­rungen oder chronischen Erkrankungen und in besonderen Lebens­umständen bei Betrieben und Unter­nehmen noch zu wenig im Blickfeld. Wie die berufliche Teilhabe von vulnerablen Beschäftigungsgruppen gestärkt werden kann, ist Thema einer interdiszi­plinären Fach­tagung der DVfR in Koope­ration mit der Martin-Luther-Universität Halle-Witten­berg und dem Zentrum für Sozial­forschung Halle (ZSH). Die Veranstaltung findet am 21. Mai 2026 in Halle (Saale) statt.

Symposium Mobile Rehabilitation am 19.06.2026 in Berlin
Veranstaltungstipp
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation (BAG MoRe) lädt in Kooperation mit der DVfR und der Diakonie Deutschland zum Symposium „Perspektiven der mobilen Rehabilitation unter veränderten Rahmenbedingungen“ am 19. Juni 2026 in Berlin ein. Anmeldungen sind bis 5. Juni möglich.

Deutscher Reha-Tag am 26.09.2026
Save the Date
Der 23. Deutsche Reha-Tag am 26. September 2026 steht unter dem Motto „Reha unterstützt. Reha wirkt. Reha lohnt sich.“ Der Aktionstag will deutlich machen, dass Rehabilitation mehr ist als die Behandlung nach einer Krankheit. Sie ist ein wichtiger Baustein im Gesundheitswesen, der Menschen unterstützt, nachhaltig wirkt und sich für die gesamte Gesellschaft lohnt.

Reha-Kliniken und -Einrichtungen sind bundesweit aufgerufen, sich mit Informationsveranstaltungen oder einem Tag der offenen Tür am Reha-Tag zu beteiligen.

Die zentrale Veranstaltung zum diesjährigen Reha-Tag richtet die SALVE – Mobile Reha Traunstein am 1. Oktober 2026 aus.

Online-Fachveranstaltung zu inklusiver Bildung am 16.11.2026
Save the Date
Unter dem Titel „Inklusive Bildung gestalten: Professionen im Dialog“ laden die DVfR und der Verband Sonderpädagogik (vds) zu einer gemeinsamen Online-Fachveranstaltung am 16. November 2026, 9:30 bis 15:00 Uhr, ein.

Neues aus Reha-Recht.de

Logo Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht, www.reha-recht.deFachbeiträge, Diskussionen und Informationen zur aktuellen Rechtsprechung und zur Rechtsentwicklung im Bereich des SGB IX finden Sie auf Reha-Recht.de. Über die wichtigsten Entwicklungen informiert Sie der monatliche Reha-Recht-Newsletter. Wir laden Sie auch dazu ein, im FMA-Forum "Ihr Reha-Thema" neue Diskussionsthemen anzustoßen.

Neue Fachbeiträge im Diskussionsforum:

Alle folgenden Beiträge und weitere Nachrichten stehen auch auf der DVfR-Website und auf Reha-Recht.de.
Behindertenbeauftragte von Bund und Ländern positionieren sich zur Diskussion um Leistungskürzungen
28.04.2026
Die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen haben zum Abschluss ihres 71. Treffens in Celle am 22./ 23. April 2026 eine gemeinsame Position zu den diskutierten Leistungskürzungen in der Eingliederungs- und Kinder- und Jugendhilfe veröffentlicht. Sie beziehen sich dabei auf die Vorschläge aus dem Arbeitspapier „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“ vom 25. März 2026.

Gesundheitliche Versorgung und Lebensqualität – Ergebnisse einer Befragung der Aktion Mensch
28.04.2026
Aktuell wird in Deutschland die Zukunftsfähigkeit des Gesundheitssystems diskutiert. Bestandteil des Diskurses sind Vorschläge für Leistungseinschränkungen oder -streichungen, sowie die Erhöhung von Krankenkassenbeiträgen oder Zuzahlungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Vor diesem Hintergrund hat die Aktion Mensch gemeinsam mit Ipsos Public Affairs erneut eine bundesweite Online-Befragung zu Gesundheitsthemen durchgeführt.

Bundesweite Befragung zur Alzheimer-Versorgung
27.04.2026
Das in Berlin ansässige IGES Institut führt ab 27. April 2026 eine bundesweite Online-Befragung zur Alzheimer-Versorgung durch. Die Erhebung findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Forschungsprojektes „Entwicklung eines Versorgungspfades für Menschen mit Alzheimer-Demenz (und ihrer An- und Zugehörigen)“ statt.

Empfehlungen und Forderungen für ein inklusives Katastrophenmanagement
24.04.2026
Katastrophen und Extremereignisse häufen sich auch in Deutschland – sei es durch Starkregen, Hochwasser, Hitzeperioden oder andere Krisenlagen. Ein Forderungs- und Empfehlungspapier des Arbeitskreises für inklusiven Umgang mit Extrem- und Notsituationen (AkiEN) des Rhein-Neckar-Kreises greift insbesondere den Schutz von Menschen mit besonderen Bedarfen in solchen Extremsituationen auf und formuliert konkrete Handlungsempfehlungen an Kommunen, Länder sowie auf Bundesebene.

DBSV: „Frontalangriff auf die Rechte behinderter Kinder und Jugendlicher“
23.04.2026
Anlässlich der am 27. April geplanten Verbändeanhörung übt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) deutliche Kritik an den Plänen des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) für ein Erstes Gesetz zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe. Ein Ziel der Reform ist es, Leistungen für junge Menschen mit und ohne Behinderungen bis 2028 unter dem Dach der Kinder- und Jugendhilfe im dafür vorgesehenen Sozialgesetzbuch, achtes Buch (SGB VIII) zusammenzuführen.

Studie der Aktion Mensch: Das Teilhabeplanverfahren aus Sicht von Menschen mit Behinderungen
21.04.2026
Wie erleben und bewerten Menschen mit Behinderungen das 2018 eingeführte Teilhabeplanverfahren? Eine aktuelle Studie der Aktion Mensch zeigt: Das Verfahren bietet aus Sicht der Leistungsberechtigten viel Potenzial für mehr Selbst­bestimmung und Teilhabe – wird aber zu selten genutzt. Es ist zu wenig bekannt, zu aufwendig und sehr beratungsintensiv.

Neu: Das Fallmanagement der gesetzlichen Rentenversicherung
21.04.2026
Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) will Wege im Reha-System für ihre Versicherten durch eine flächendeckende Einführung von Fallmanagement als eine individuelle bedarfsorientierte Begleitung erleichtern. Das Ziel: die berufliche (Wieder-) Eingliederung mithilfe von Leistungen „wie aus einer Hand“.

Paritätischer Gesamtverband warnt vor umfassenden Kürzungsplänen bei Teilhabeleistungen
17.04.2026
Der Paritätische Gesamtverband hat am 16. April 2026 über ein internes Arbeitspapier aus Beratungen zwischen Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden berichtet, das dem Verband zufolge drastische Kürzungen bei Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen vorsieht. Der Paritätische veröffentlichte das 108-seitige Dokument mit einer Einordnung aus Sicht der Wohlfahrtspflege.

Evaluation des Persönlichen Budgets: Zugangshürden und Anforderungen abbauen
16.04.2026
Bis heute bleiben die Fallzahlen bewilligter Persönlicher Budgets nach § 29 SGB IX hinter den Erwartungen zurück. Insbesondere Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf nutzen den Rechtsanspruch nur selten, obwohl gerade sie von dem Konzept in besonderer Weise profitieren könnten. Das zeigt eine Evaluation des Persönlichen Budgets, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Jahr 2025 in Auftrag gegeben und im März 2026 veröffentlicht hat.

AWO veröffentlicht Forderungen zur Stärkung des inklusiven Arbeitsmarkts
15.04.2026
Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) fordert, den inklusiven Arbeitsmarkt deutlich zu stärken. In einem kürzlich erschienenen Positionspapier formuliert der Verband konkrete Vorschläge, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben zu verbessern.

Familien mit behinderten Kindern stärken – Empfehlungen des Deutschen Vereins
14.04.2026
Die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. für eine inklusive Familienbildung greifen die spezifischen Bedarfe von Familien mit Kindern mit Behinderungen auf und benennen zentrale fachliche, strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen für eine inklusive Weiterentwicklung der Familienbildung.

BAGüS-Kennzahlenvergleich 2026
08.04.2026
Der Kennzahlenbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe (BAGüS) dokumentiert die Entwicklung der Eingliederungshilfe im Jahr 2024 mit Blick auf Fallzahlen, Fallkosten und Ausgaben in den Bereichen der sozialen Teilhabe und der Teilhabe am Arbeitsleben.

Erklärvideo von REHADAT zur Fachpraktiker-Ausbildung
08.04.2026
Die Fachpraktiker-Ausbildung ist eine anerkannte Berufsausbildung mit dem Schwerpunkt auf praktischer Arbeit. Sie richtet sich an junge Menschen mit Behinderungen. Das Informationssystem REHADAT hat ein Erklärvideo zu den Rahmenbedingungen und dem Ablauf der Ausbildung veröffentlicht und bietet weitere Informationen in kompakter Form.

Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der UN-BRK in Kommunen
02.04.2026
Wie müssen kommunale Planungsprozesse gefördert und gestaltet werden, damit Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können? Diese Frage steht im Fokus der von der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte veröffentlichten Handlungsempfehlungen zur Unterstützung von Kommunen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).

Referentenentwurf für ein Erstes Gesetz zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe
02.04.2026
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat Ende März 2026 einen Referentenentwurf für ein Erstes Gesetz zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe vorgelegt. Der Entwurf setzt u. a. die dritte Stufe des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) um: Ab 2028 sollen Leistungen der Eingliederungshilfe für alle Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen unter dem Zuständigkeitsbereich der Kinder- und Jugendhilfe verankert werden.

Stadt Marburg übersetzt Bescheide in verständliche Sprache
01.04.2026
„Wir müssen eine Entscheidung treffen. Vielleicht ist diese Entscheidung nicht gut für Sie. Deshalb möchten wir vorher wissen, was Sie dazu sagen.“ – So könnte sich ein Bescheid für Marburger Bürgerinnen und Bürger seit Neuestem lesen. Die Universitätsstadt hat mehr als 50 Bescheide im Bereich des Fachdienstes Soziale Leistungen in verständliche Sprache übersetzt.

Reha-Veranstaltungskalender

Im Veranstaltungskalender der DVfR finden Sie eine Vielzahl von Veranstaltungshinweisen von Verbänden und Institutionen im Bereich Rehabilitation und Teilhabe. Aktuelle Hinweise oder Änderungen zu den Veranstaltungen erhalten Sie auf der Website des jeweiligen Veranstalters.

Nutzen auch Sie die Möglichkeit, Ihre Veranstaltungen in unserem Veranstaltungskalender anzukündigen. Bitte senden Sie Ihre Kongress-, Seminar- oder Tagungsinformationen per E-Mail an veranstaltungskalender@dvfr.de.

Sie sind mit folgender E-Mail-Adresse zum Abonnement eingetragen: unknown@noemail.com

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